Juckreiz beim Hund

Homöopathische Mittel können bei Juckreiz oft eine Erleichterung verschaffen und für ein Abheilen der Haut sorgen.

Nur selten verschwinden Hauterscheinungen dauerhaft nur durch eine äußere Behandlung. Da die Haut eines der größten Entgiftungsorgane des Körpers ist, kann eine Entgiftung durch homöopathische Mittel oft Erfolge bringen.

Juckreiz beim Hund kann durch Allergien, Bakterien, Schimmelpilze, Parasiten und hormonelle Störungen ausgelöst werden.

Allergische Hauterkrankungen beim Hund

Ähnlich wie beim Menschen zählen Allergien zu den Hauptursachen von Juckreiz beim Hund.

 

Futtermittel-Allergie beim Hund

Futtermittel-Allergie ist eine Reaktion des Körpers auf Futtermilben, auf Zusatzstoffe oder Getreide, ... usw. Nicht immer steckt eine Erkrankung dahinter, wenn sich ein Hund gelegentlich kratzt oder beleckt. Jedoch sollte man den intensiven Juckreiz beim Hund immer ernst nehmen!

Wenn Sie das Tier mit Trockenfutter füttern, achten Sie darauf, wieviel Fleisch das Futter beinhaltet und welche Zusatzstoffe drin sind! Es kann sein, dass ein Tier das Trockenfutter lange verträgt und auf einmal kommt der Tag, an welchem es anders wird. Die Allergie kann sich auch nach Jahren einer bislang problemlosen Fütterung eines Futtermittels entwickeln.

Auch "gute" und teuere Marken können eine Allergie auslösen! Wenn Sie das Tier mit Trockenfutter oder Nassfutter füttern möchten, sollte es optimal 90% Fleisch beinhalten, aber keine Zusatzstoffe, Getreide oder Lockstoffe. Gutes Futter braucht keine Lockstoffe und Zusätze!!! Leider ist es nicht immer auf den Packungen deklariert!

Um einem chronischen Juckreiz bei Hunden vorzubeugen, sollten Hundehalter auf eine angemessene Ernährung achten. Empfehlenswert wäre Barfutter mit natürlichen Mineralien als Zusatzt oder BIO-Futter!

Bei bestehendem Hautjuckreiz sollte Trockenfutter vermieden werden!

Eine ausgewogene gesunde Ernährung, die alle Nährstoffe enthält, aktiviert die Abwehrkräfte gegen Parasiten und Infektionen. Wichtig sind Vitamine, Mineralstoffe und Enzyme auf natürlicher Basis!

 

Symptome einer Futtermittelallergie beim Hund

Juckreiz an den Ohren, Pfoten und Achseln. Haarverlust, Pusteln und Schuppen. Der Hund leckt sich bis er kahle Flecken am Körper hat. Es kommt zu Hautrötungen und Hautentzündungen. Chronische Magen-Darm-Probleme können ebenfalls als Symptom einer Futtermittelallergie auftreten. Dem Hund machen Symptome wie Erbrechen, Durchfall und Blähungen zu schaffen. Kombinationen sind ebenfalls möglich. Chronischer Juckreiz in Begleitung von Verdauungsproblemen stärkt den Verdacht auf eine Futterallergie. Eine Ohrenentzündung ist genauso häufig Symptom einer Futtermittelallergie. Sie äußert sich in Form von Rötungen und in schweren Fällen in einer Absonderung von schlecht riechendem und bräunlich gefärbtem Ohrenschmalz. Hunde schütteln den Kopf und kratzen sich häufig an den Ohren.

 

Pollen und Hausstauballergie beim Hund

Eine Pollen-Allergie ist eine Reaktion auf Allergene wie Pollen, Hausstaub und Hausstaubmilben.

Kratzt sich ein Hund besonders im Frühling oder Sommer, ist dies ein erster Hinweis auf eine Allergie gegen Pollen oder Gräser, die zu dieser Zeit blühen.

Hunde mit Atopie beissen sich häufig die Pfoten, sie kratzen sich am Ohr, an der Nase und um die Augen. Der Zustand verschlechtert sich in der Regel im Sommer.

 

Allergie durch Kontakt oder Berührung beim Hund

Es ist eine sehr seltene Form der Allergie beim Hund. Sie tritt auf, wenn der Hund in Hautkontakt mit ungeeignetem Material kommt. Eine Kontaktallergie ist eine seltene Form von Allergien.

 

Haut-Juckreiz beim Hund durch Schimmelpilze

Zu den weiteren Allergieauslösern bei Hunden zählen auch Schimmel- oder Hefepilze, In solchen Fällen treten die Symptome in der Regel ganzjährig auf. In den meisten Fällen stehen jedoch Juckreiz und andauerndes Kratzen am Anfang.

 

Haut-Juckreiz beim Hund durch Bakterien

Pyodermie - mit brennenden, eitrigen Entzündungen der Haut. Auslöser können Staphylococcus Bakterien, Streptococcus oder andere eitrige Bakterien sein. Vergessen Sie nicht, dass gerade diese Bakterien sehr oft als antibiotikaresistente Bakterien bezeichnet werden. 

Wie erkennen Sie eine resistente Bakterie?

 

Haut-Juckreiz beim Hund durch Parasitosen

Einer der häufigsten Juckreiz-Auslöser beim Hund sind jedoch Parasiten, insbesondere Flöhe , sowie Milben und Zecken.

Flohallergie beim Hund

Es genügt nur ein Flohbiss! Als Folge kommt ein extremer Juckreiz der Haut. Vor allem in der Rückseite über dem Schwanz, Oberschenkel und Schwanz. An diesen Stellen können Wunden entstehen und das Haar fällt aus. Durch das Benagen und Belecken entwickeln sich Hautveränderungen wie Erosionen und Krusten (HOT-SPOT), oberflächliche Eitrigerungen der Haut und Hautverdickungen sind möglich.

Ein Flohbiss verursacht häufig eine Wurmerkrankung. Das Tier beginnt sich zu kratzen und oft kommen Verdauungsprobleme hinzu.

Das Wichtigste ist, zunächst den Wurmbefall zu beseitigen!

Versuchen Sie, Ihr Tier intensiv auf natürlicher Basis zu entwurmen!!!

Ich empfehle, eine Kräutertabletten-Kur mehrmals intensiv zu wiederholen um dann mit homöopathischen Mitteln die Entwurmung weiter zu unterstützen!

Denken Sie bitte auch weiterhin an einen möglichen Wurmbefall und versuchen Sie auch mit Nahrungszusätzen präventiv dem Wurmbefall vorzubeugen:

Das richtige Futter, welches das Tier nicht übersäuert, und eine natürliche Zugabe von Mineralien, ist das Wichtigste! Mischen Sie wurmtreibende Mittel abwechselnd ins Futter!

Wurmtreibende Mittel:

  • Wurmkraut = Artemisia absinthium - als Tee zubereiten, 10 - 20 Minuten stehen lassen und dann ins Futter mischen.
  • Petersilie - 3 Minuten aufkochen, 10 Minuten stehen lassen, dann ins Futter mischen.
  • Geriebene Kürbiskerne - zerdrücken und ins Futter mischen.
  • Übergiessen Sie 1 Thymianzweig in einer Tasse mit kochendem Wasser. Den Thymian

10 Minuten ziehen lassen. Dann giessen Sie das Wasser ins Futter.

  • Karotten auskochen - in Futter geben für die Dauer von 3 Wochen wiederholen.
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Sarcoptes beim Hund

Die häufigsten Verletzungen sind an den Ohren, am Ellbogen und Knöchel. Bildung von Schuppen und Schorf. Eiterbildung von unverwechselbarem gräulichen Eiter, die diese Art von Psoriasis begleitet.

 

Demodikose - Parasitäre Pododermatitis - Zwischenzahnentzündung.

Eine Demodikose äussert sich mit starkem Juckreiz, Haarausfall an kleinen Orten, welcher nach und nach erweitert wird.

 

Kratzen nach Zeckenbiss - auch Juckreiz nach Zeckenbiss soll nicht vergessen werden.

 

Badedermatitis beim Hund

Badedermatitis kommt im Sommer nach dem Baden vor. Schuld an dieser Allergieform sind u.a. kleine Wasserparasiten (Zerkarien). Diese äussern sich mit geröteten Flecken mit einem Durchmesser von ca. 2 mm. Begleitet von sehr heftigem Juckreiz bildet sich Dermatitis. Ratsam ist, das Tier an Orten baden zu lassen, wo es keine Enten gibt. Wo keine Enten, dort ist auch keine Badedermatitis.

 

Die Behandlung von Allergien und Juckreiz beim Hund kann langwierig sein und es braucht viel Geduld. Schwieriger wird es, wenn der Juckreiz bei Hunden durch allergische Reaktionen ausgelöst wird. Eine reine Behandlung der Symptome des Juckreizes bringt dem Tier auf Dauer keine Linderung. Die Ursache muss ermittelt und behandelt werden!

 

Juckreiz beim Hund - Symptome

Hautsymptome des Juckreizes beim Hund können in Form von Schorf, geröteter und heißer Haut sowie schlecht heilender Haut oder haarlosen Hautstellen auftreten.

Juckreiz, der sich durch permanentes Kratzen, Lecken, Knabbern oder Scheuern äußern kann

Trockene, schuppige Haut

Hautkrusten

Haarausfall

Hautrötungen

Pustel, Pickel oder Hautausschlag

Wunde, nässende oder eitrige Hautentzündungen

Schleimabsonderungen

Starkes kratzen, knabbern und lecken

Quaddeln

Rötungen und Entzündungen

Erbrechen und chronischer Durchfall

Chronische Ohrenentzündungen

Nur wenn die Ursache für die Hautprobleme klar ist, lässt es sich gezielt behandeln.

Je früher der Juckreiz behandelt wird, desto grösser sind die Chancen, es ausheilen zu können!

Hauterkrankungen können dem Hund sehr zusetzen.

Viele Hautprobleme beim Hund können mit Homöopathie behandelt werden!